≡ Menu
Schluss mit ineffizienten Besprechungen
Organisation, Tools, Tipps und Tricks für bessere Meetings

„Der Besprechungstisch – nur ein Tisch oder doch viel mehr?“

Der moderne Besprechungstisch
Für diesen Beitrag habe ich mir viel Zeit genommen, um Ihn für Sie zu schreiben. Ich bedanke mich für Ihre Zeit, in der Sie den Beitrag teilen!
Jeden Tag verbringen Mitarbeiter von großen und kleinen Unternehmen unzählige Stunden an Besprechungstischen. Manchmal macht es ihnen Spaß die aktuellen Themen zu diskutieren und sich mit anderen Mitarbeitern auszutauschen. An anderen Tagen würden einige Mitarbeiter am liebsten aus dem Besprechungsraum fliehen. Meistens liegt das weniger an den langweiligen Themen oder der allgemeinen Anspannung bei wichtigen Themen. Viel eher sind unbequeme Stühle und der Besprechungstisch der Grund für den Unmut.

In diesem Artikel möchten wir ihnen einen kleinen Einblick in die diversen Möglichkeiten geben wie sie einen Besprechungstisch nutzen können. Ob in Großkonzernen, mittelständischen Unternehmen oder Handwerksbetrieben – es werden überall Besprechungen abgehalten. Bei einer Meisterbesprechung, sowie einem Zusammentreffen von Managementkräften ist es entscheidend möglichst viele Dinge in kürzester Zeit zu klären. Um das zu erreichen, ist der wichtigste Arbeitsgegenstand der Besprechungstisch. Dabei kann dieser Schnittstellen für Computer, interaktive Whiteboards oder eine Höhenverstellbarkeit als Feature haben.

Je nachdem in welchem Feld sie tätig sind, gibt es andere Anforderungen die ein solcher Konferenztisch erfüllen muss! Wählen sie den richtigen Tisch für ihren Besprechungsraum aus, so schaffen sie es wohlmöglich kreativere und effektivere Meetings zu gestalten!

Was muss ein moderner Besprechungstisch heute leisten?

Früher vs. Heute

Retrospektiv betrachtet gibt es Besonderheiten, welche Bedeutung ein Besprechungstisch früher hatte und was ihm heute abverlangt wird.

Im 20. Jahrhundert wurden Besprechungstische eher groß gewählt. Zudem waren ovale oder eckige Formen typisch. Außerdem wurde in früheren Zeiten alles Wichtige in Papierform gedruckt und ausgehändigt, was teilweise riesige Papierberge auf dem Besprechungstisch zur Folge hatte. Eine weitere Eigenschaft vormaliger Tische ist, dass diese 2 Plätze hatten auf denen die Patriarchen Platz nahmen. Die weiteren Teilnehmer der Besprechung schauten sich dann direkt in die Augen, da sie sich gegenübersaßen. Zu Beginn der „Besprechungsära“, d.h. als die ersten Managementebenen eingeführt wurden, gab es als Add-On ein Telefon in den Besprechungsräumen. Vorher wurden die Besprechungen bei wichtigen Anrufen oder Informationen durch die Sekretärin unterbrochen. Diese gab dann die neuen Ereignisse und Erkenntnisse weiter. Als es dann Telefone gab, konnte sich die Sekretärin entscheiden, ob sie den Telefonanruf durchstellt oder nicht! Was für ein Zugewinn – denken sie sich nun, oder?

Nichtsdestotrotz nahm die Geschwindikeit der Entwicklung zu und es wurden neben Dia-Show-Automaten auch Stereoanlangen u.ä. in den Besprechungsräumen verbaut, um die Meetings interaktiver zu machen.

Ein großer Vorteil der damaligen Zeit war sicherlich, dass man noch mit einander reden konnte bzw. musste. Dies sollte sich mit dem rasanten Anwachsen der Computertechnik in Unternehmen ändern. Heute muss ein Besprechungstisch nicht nur ein Telefon mit Durchwahltasten haben, sondern Anschlüsse für Computer, Stromanschlüsse eine Verbindung zum interaktiven Whiteboard usw.

Benjamin Franklin bemerkte einmal „Zeit ist Geld“.

Die Zeit, die heute für Besprechungen aufgewendet wird, nehmen in den jüngsten Tagen weiter zu. Um die Meetings möglichst effektiv zu gestalten, sollten sie als Mitarbeiter und als Chef die besten Voraussetzungen dafür schaffen. Diese beginnen bei einem guten Konferenztisch, an dem sich alle Teilnehmer wohlfühlen. Erst dann kann man davon ausgehen, dass die Informationen präzise und einleuchtend weitergegeben werden können.

Gerade in kleinen und mittelständischen Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl ab 10 Personen sind Meetings unabdingbar. Nicht nur, um Informationen über aktuelle Aufträge und Projekte auszutauschen, sondern auch den Zusammenhalt der Mitarbeiter zu stärken. Letzterer wächst vor allem, wenn sich die einzelnen Mitarbeiter austauschen können. Dabei sollte es möglich sein – direkt – also von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren. Auf diese Art und Weise können Probleme der Abstimmung oder Fehler in den Abteilungen besprochen und ausgeräumt werden. Gerade als Firmenchef sollten sie die Möglichkeit nutzen als Mediator aufzutreten, um zwischen den Parteien zu vermitteln. Sie sollten niemals über Vorfälle urteilen, um Entscheidungen zu beschleunigen. Ihre Mitarbeiter könnten sich sonst übergangen fühlen. Zudem bleiben persönliche Befindlichkeit weiterbestehen, da ihre Mitarbeiter die Situation nicht klären konnten und sich ungerecht behandelt fühlen. So viel zu den Möglichkeiten, die ihnen ein Besprechungstisch und dessen Nutzung bringen kann!

Aktuelle Entwicklungen

Wie im vorherigen Abschnitt beschrieben, ist ein Besprechungstisch heute nicht nur ein Tisch für den verbalen Austausch und die Kaffeetasse, sondern auch eine Multimedia-Schnittstelle.

 

Ein Besprechungstisch in einem Industrial-Look Raum

Ein Besprechungstisch in einem Industrial-Look Raum

Außerdem gibt es bei Besprechungstischen viele Softfacts zu beachten:

  • Wie ist die Oberfläche des Tisches beschaffen?
  • Welche Farbe hat der Tisch und passt diese zu der Farbgebung des Raumes?
  • Welche Form hat der Tisch und welchen Einfluss
  • Ist die Höhe des Tisches in Zusammenhang mit den Stühlen angenehm?
  • Welche Lichtquellen gibt es am Tisch? (Sieht es aus wie in einem Verhörraum oder wie in einer angenehmen Lounge?)
  • Etc.

Es gibt unzählige weitere Fragen und Probleme die mit einem heutigen Besprechungstisch in Verbindung stehen! Sie brauchen dabei keine Angst zu haben, dass es nicht den perfekten Tisch nach ihren Anforderungen gibt. Denn:

Es gibt nicht DEN perfekten Besprechungstisch!

Sie können aber einen Tisch erwerben, welcher die meisten ihrer Anforderungen erfüllt. Dafür sollten sie schon zu Beginn ihres Interesses alle wichtigen Anforderungen auf einem Zettel notieren.

In einem weiteren Schritt sollten sie Mitarbeiter bzw. zukünftige Teilnehmer der Besprechung fragen, welche Dinge sie an einem Besprechungstisch gut/schlecht finden.

Dann ist es sinnvoll, dass die Anforderungen mit Prioritäten ausgestattet werden. Sollten sie keine 20 Prioritäten beziffern wollen, können sie mehrere Kategorien bilden z.B. Aussehen, Materialen, Umgebung, Funktionen, etc. Je Kategorie sollten sie dann maximal 5 Prioritäten vergeben. Das könnte z.B. folgendermaßen aussehen:

Prioritäten/

Kategorien

Aussehen Materialien Funktionen

Umgebung

1 Ovale Form Hölzerner Tischplatte Stromanschlüsse für 10 Laptops Helle Beleuchtung über dem Tisch
2 Helle Tischplatte Tischbeine aus Metall Anschluss zu einem Beamer Steuerbare Rollos
3 Lange, massive Beine Versiegelte Tischplatte Höhenverstellbarkeit des Tisches Großer Bildschirm für Videoübertragungen
4 Abgerundete Tischkanten Lotuseffekt der Tischplatte Audioanschluss zu einer Stereoanlage Halogenspots im Boden an der Wand für indirekte Beleuchtung
5 Modernes Aussehen Rollen unter dem Tisch zur Bewegung im Raum Telefonschluss Mind. 2 Zugänge zum Raum, welche von außen während der Besprechung unzugänglich sind

Gleichen sie in einem letzten Schritt die erfassten Anforderungen mit Angeboten im Internet ab. Alternativ können sie auch einen Fachmann konsultieren. Dieser sollte ihnen mehrere passende Angebote machen, welche unterschiedliche Anforderungen erfüllen sollten.

Im Folgenden wollen wir ihnen noch Anhaltspunkte mit auf den Weg geben, sodass die Auswahl des richtigen Tisches sicher gelingt!

Welche Typen eines Besprechungstisches gibt es?

Tischformen und deren Bedeutung

In der Vergangenheit haben sich viele Manager und Führungspersönlichkeiten Gedanken gemacht, welche Tischanordnung die „Richtige“ ist. Welchen Sinn haben diese Überlegungen?

Je nach Persönlichkeitstypus ist es empfehlenswert sich eine andere Position am Tisch zu suchen. Denken sie einmal daran, wie häufig an einem rechteckigen Tisch der Platz vor Kopf von ihrem Chef besetzt ist. Wahrscheinlich öfter als ihnen lieb ist! Die Angewohnheit, dass Führungspersonen vor Kopf sitzen besteht schon seit Menschen gedenken. Die Höhlenmenschen haben es eingeführt, die Römern gefestigt und auch wir setzen diese Tradition fort.

In unserem Fachartikel „Sitzordnung bei Besprechungen“ erfahren sie u.a. welche Persönlichkeiten es gibt und wo sich diese positionieren sollten!

Das heißt nicht, dass sie an dieser Tradition festhalten müssen. Im Gegenteil: Probieren sie verschiedene Dinge aus und finden sie heraus, was für SIE funktioniert.

Dennoch möchten wir ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in die Möglichkeit der Anordnung von Tischen geben!

Das Rechteck

Diese Anordnung erreicht man, indem man die Tische zu einem Rechteck oder einem „O“ anordnet. Diese Anordnung ist besonders günstig, wenn sie interpersonelle Besprechungen, Teambesprechungen oder Besprechungen mit gleichwertigen Partnern durchführen müssen. Ungünstig ist diese Anordnung allerdings, wenn Sie vorhaben eine Präsentation laufen zu lassen, denn dann hat eine Seite den Bildschirm im Rücken!

Ein Besprechungstisch in der Anordnung eines Rechtecks

Ein Besprechungstisch in der Anordnung eines Rechtecks

Das Board

Eine Anordnung dieser Art ähnelt stark dem des Rechtecks. Statt eines geschlossenen Rechtecks setzen sich die zwei Parteien oder Teams an einen Tisch zusammen. Zusätzlich sitzt eine Person – Chef oder Moderator vor Kopf. Diese Art der Anordnung ist ideal für Diskussionen von zwei Teams oder Parteien. Zudem kann der Chef oder Moderator als Vermittler – auf dem gesonderten Einzelplatz – fungieren! Es ist wichtig den Abstand zwischen dem Einzelplatz und den sich Gegenübersitzenden nicht zu groß zu wählen, damit sich die Mitglieder nicht voneinander entrückt fühlen! Andernfalls kann dies zu vermindertem Engagement führen.

Die „römische“ Zwei

Bei diesem Modell stehen sich zwei Tischreihen gegenüber. Es kann noch ein Platz an der Stirnseite hinzukommen, sodass dieser Platz von einem Moderator oder Mediator besetzt werden kann. Eine solche Tischanordnungen ist geeignet, um Präsentation durchzuführen. Sollte von Vorneherein klar sein, dass die Gemüter zweier verschiedener Parteien aufgeheizt sind, so kann durch die Distanz der Druck aus der Situation genommen werden. Somit eignet sich die Anordnung für Verhandlungen mit zwei Delegationen oder bei Schlichtungsgesprächen. Weniger eignet sich diese Anordnung für Brainstormings.

Das U

Durch das offene Kopfende ergibt sich eine Art Bühne, welche gut geeignet ist, um Vorträge, Powerpoint-Präsentationen oder Pitches zu machen. Zudem kann mit Hilfe des Halbkreises die Harmonie und Kooperation der Teilnehmer untereinander gesteigert werden. Dann sollte nicht der Chef an der Stirnseite des Tisches Platz nehmen. Andernfalls entsteht eine Hierarchie, welche wegfallen sollte! Grundsätzlich eignet sich diese Anordnung gut für jegliche Art von gruppendynamischen Sitzungen!

Der Halbkreis

Dies ist die Weiterentwicklung des „U“. Allerdings entfällt die Öffnung zu einer Seite. Zudem kann man diese Anordnung mit oder ohne Tische herstellen. Von Vorteil ist, dass es keine optischen Barrieren und Barrikaden gibt. Somit kann sich keiner der Teilnehmer verstecken. Die Besprechungsteilnehmer müssen eine gewisse Offenheit mitbringen. Im Fachjargon wird die Anordnung „ohne Tisch“ auch als Stuhlkreis bezeichnet. Sie ist vergleichsweise modern und eignet sich im Besonderen für Brainstormings, emotionale Sitzungen und Gruppengespräche.

Der Cluster

Bei dieser Form scheint kein System mehr erkennbar zu sein, denn es setzen sich alle Teilnehmer im Raumen an verschiedene Tische. Diese können zudem nicht unterschiedlich groß sein. Dieses Chaos hat dennoch System, denn an einer Seite wird eine Person herausgehoben. Diese kann z.B. eine Präsentation halten.

Der Trend geht zu vielen Tischen in einem großen Besprechungsraum.

Der Trend geht zu vielen Tischen in einem großen Besprechungsraum.

Ideal können sie die Cluster-Form nutzen, um Brainstormings, Projektarbeiten oder komplexen Arbeitsthemen zu bearbeiten. Es ist nützlich, um Experten-Teams verschiedener Bereiche zum selben Thema in einem Raum arbeiten zu lassen. Dabei werden die Wege kurzgehalten und es können Zwischenberichte gemacht werden. Somit sind alle Teilnehmer auf dem neuesten Stand und können sich schnell über das weitere Vorgehen austauschen. Diese Art und Weise des Arbeitens ist gerade für kleine und mittelständische Betriebe nützlich, die komplexe Projekte planen und möglichst viele „Experten“ einbeziehen wollen. Zudem können sie Liegezeiten und Probleme der Kommunikation minimieren! Die Kreativität wird durch diese Anordnung des Besprechungstisches enorm gefördert und die Teamfähigkeit erhöht sich im Verlaufe der Zeit!

Die hier genannten Möglichkeiten zur Anordnung der Tische sind nur ein Anhaltspunkt, um den eignen Stil für Besprechungen zu entwickeln. Wie sie das Thema selber in die Tat umsetzen, hängt von vielen Faktoren ab. Je nach Branche, Alter der Mitarbeiter oder dem Umfeld der Firma werden sie unterschiedlichste Möglichkeiten haben. Wägen sie im Zweifelsfall mit einer kurzen Pro- und Contra-Liste ab, welche Anordnung der Konferenztische für sie in Frage kommt.

Die nächste Besprechung wird dann ganz sicher ein Erfolg!

Einteilig vs. Mehrteilig

Im vorhergehenden Kapitel haben wir ihnen angedeutet, welche Formen es für die Anordnung der Konferenztische geben kann. Sicherlich ist es für kleine und mittelständische Unternehmen oder Handwerker eine Geldfrage, ob man 2 oder 10 Einzeltische kaufen kann und die Formen testet. Dennoch sollten sie abseits einer Neubestellung vorher austesten, ob sie mehrere Tische brauchen oder ein großes Tischsystem ausreicht. Einteilige und mehrteilige Besprechungstische haben einige Vor- und Nachteile, die wir ihnen ganz kurz nahebringen möchten.

Einteilige Tische

Sie sind besonders nützlich, wenn es um Besprechungen von 2 Parteien, Gruppen oder Teams geht. Durch den geringen Abstand der Tische kann man in einer angemessenen Lautstärke und auf Augenhöhe diskutieren. Redet ein Teilnehmer können alle anderen dem Ausführenden folgen und sich direkt eine Meinung bilden. Zudem wirkt ein einteiliger Tisch auch immer als eine Art Zwang sich „zusammenzuraufen“ und das spezifische Problem oder Projekt auszudiskutieren. Somit wird es unmöglich sich einfach aus dem Raum „zu stehlen“ ohne, dass es jemand bemerkt.

 

Nachteilig ist an der einteiligen Form, dass der Tisch gerade bei sehr großen Besprechungen sehr groß und unübersichtlich ist. Falls der Tisch nicht ausreichend groß für alle Teilnehmer ist, müssen einige sogar abseits Platz nehmen. Das jedoch verfehlt den Sinn der Einheitlichkeit.

Zudem ist der einteilige Tisch auch eine Art Gefängnis, da sich die Teilnehmer nicht frei bewegen können. Unter diesem Umstand leidet die Kreativität.

Gerade bei hitzigen Gesprächsrunden kann man am einteiligen Besprechungstisch die Spannung förmlich fühlen. Die Emotionen können hier eher schlecht gedämpft werden. Meistens dauert es dann sehr lange bevor über den eigentlichen Kern des Problems gesprochen wird.

Zeit ist ein weiterer, eher negativer Aspekt des einteiligen Tisches, da jeder Teilnehmer von allen anderen angehört werden muss. Komplexe Probleme bedürfen somit einer immens langen Zeit, um gelöst zu werden.

Mehrteilige Tische

Die Aufteilung in mehrere Tische ist immer dann günstig, wenn man komplexe Probleme oder Themen aufteilen möchte. Während des Meeting können sie dann Zwischenmeetings einführen, sodass sie den Stand der Dinge nach kurzen Zeitabständen erfahren können.

Zudem ist es für die Teilnehmer von Meetings mit mehreren Tischen interessant die Arbeitsweisen der anderen Gruppen zu betrachten. Gerade durch die Beobachtungen an anderen Mitarbeitern können sowohl Vorteile als auch Fehler an der Arbeitsweise der verschiedenen Mitarbeiter festgestellt und behoben werden.

Ein weiterer interessanter Aspekt für kleine Unternehmen ist, dass die verschiedenen Experten in einem Raum sind. Somit kann an jedem einzelnen Tisch das Hauptproblem aus einer anderen Perspektive betrachtet werden. Nachdem die einzelnen Probleme dann gelöst sind, kann z.B. auch ein funktionierender Prozessablauf für die Produktion aufgestellt werden. Der Austausch von Experten verschiedener Fachbereiche kann Überraschungen in Bezug auf auftretende Fehler vermeiden. Sie können z.B. verhindern, dass erst in einem „Trial und Error“ Verfahren die Erfahrungen gemacht werden, dass bspw. ein bestimmtes Werkstück gar nicht nach dem Verfahren XY bearbeitet werden kann.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen ist die vorhergehende Strategie ein nützliches Instrument, um Ineffizienzen zu vermeiden und die Liquidität zu schonen.

Bei mehrteiligen Konferenztischen ist problematisch, dass die Ausstattung mit interaktiven Schnittstellen wesentlich kostenintensiver ausfällt. Aus diesem Grund sollten sie genau überlegen, ob es ausreicht einen Präsentationstisch einzurichten. Diesen können sie dann für die Zwischenpräsentationen nutzen. Die Arbeit in Teams an den Einzeltischen ist dann ohne Schnittstellen möglich. Gerade bei Besprechungen mit mehrteiligen Tischen ist es empfehlenswert ein Whiteboard einzubinden. Auf diesem können dann die einzelnen Teams ihre Ergebnisse skizzieren. Dies erfordert aber, dass ihrer Mitarbeiter sich in ihrer Präsentationsfähigkeit stetig verbessern!

Welcher Tisch ist für ihre Anwendung der Richtige?

An dieser Stelle wird ihnen die Frage aufkommen für welchen Besprechungstisch sie sich nun entscheiden sollten. Diese Frage hängt im wesentlich von 4 Faktoren ab. Diese sollten für sie alle mehr oder weniger erfüllt sein, um möglichst zufrieden mit dem Tisch sein zu können.

Haltbarkeit

Arbeiten sie in einem Handwerksbetrieb sollte die Oberfläche weder zu edel noch zu grobschlächtig sein. Die Meister der verschiedenen Bereiche sollten auch in ihrer Arbeitskleidung am Tisch Platz nehmen können und sich dabei nicht unwohl fühlen. Sollten sie jedoch in einem Design-Büro arbeiten, darf der Tisch schon eine etwas außergewöhnlichere und edlere Oberfläche haben. Auch die Tischbeine können dann verschnörkelt und chic sein.

Ihr Besprechungstisch sollte sich an den Materialien und der Formensprache ihrer Branche orientieren!

Man kann zudem auch ein Firmenlogo in die Tischplatte einarbeiten lassen. Somit ist es ihnen möglich die Firmenidentität weiter zu prägen.

Größe

Je nach der Größe der Meetings, die sie veranstalten wollen, sollten sie auch die Größe des Tisches auswählen. Im Zweifelsfall ist es immer besser einen Tisch zu wählen der etwas zu groß ist. Brauchen sie hingegen einen größenflexiblen Besprechungstisch, sollten sie über eine Variante nachdenken, die durch ein Klappsystem erweiterbar ist. Denkbar ist auch, dass sie gerade bei den Anordnungsformen, wie dem „Kreis“ oder dem „U“ mehrere Tische verwenden. Diese können sie dann auch beliebig kombinieren und kleinere Tisch-Arrangements zusammenstellen! Die Idee des Zusammenstellens von mehreren Tischen können sie auch für alle Anordnungsformen anwenden. Somit ist unsere Empfehlung für die Flexibilität der Konferenztischgröße an sie:

Bestellen sie besser mehrere Einzeltische, welche zu einem großen Besprechungstisch zusammengestellt werden können!

Groß genug sollte der Tisch sein, damit auch alles drauf passt!

Groß genug sollte der Tisch sein, damit auch alles drauf passt!

Die Multimediaschnittstellen könnten sie dann z.B. in nur zwei Teile integrieren, damit ihnen Kabelsalat und zu hohe Kosten erspart bleiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt für die Größe des Tisches sind die Abstände der Tischbeine und die Größe der Tischplatte. Gerade zu eng beieinanderstehende Tischbeine können bei langen Meetings sehr unangenehm sein. Große Menschen bekommen ihre Beine dann nur sehr schlecht zwischen die zu eng stehenden Tischbeine und können ihre Sitzpositionen schlecht verändern. Das Übereinanderschlagen der Beine oder das Ausstrecken können auf diese Art und Weise zur Qual werden. Die Tischplatte sollte nicht zu wenig Tiefe haben – vor allem, wenn sich am selben Tisch zwei Personen gegenübersitzen sollen. Es sollte dann immer so viel Platz vorhanden sein, dass man sowohl einen Laptop als auch einen Block in der Breite und auch in der Tiefe vor sich ausbreiten kann.

Wählen sie die Tiefe des Tisches nicht zu gering, denn andernfalls gibt es schon auf dem Tisch hitzige Platzgefechte!

Benutzungsfreundlichkeit

Dieser Aspekt ist von größter Wichtigkeit, wenn sie einen mehrteiligen Tisch haben möchten bzw. der Besprechungsraum auch anderweitig genutzt werden soll. Ein schneller Auf- und Abbau sollte möglich sein, um auch kurzfristig Besprechungen abhalten zu können. Bei integrierten Multimediaschnittstellen sollte es möglich sein die Anschlüsse schnell zu kappen – ohne, dass man dafür einen Elektroniker benötigt.

Auch die Oberflächen sollten sie so wählen, dass sie der Vor- und Nachbereitungsaufwand eines Meetings minimiert werden kann. Gerade für einen Handwerksbetrieb ist es sicherlich nicht von Vorteil einen Tisch zu wählen, der Edelstahl-Beine hat. Diese würden dann vermutlich nach jeder Meisterbesprechung aussehen, als wären sie seit mehreren Wochen nicht gereinigt worden. Gleiches gilt für die Tischplatte, welche aus einem robusten und einfach zu reinigenden Material bestehen sollte. Ein einfaches Abwischen nach der Benutzung reicht dann meistens aus.

Preis

Je nachdem wie sie ihren Tisch ausstatten, ergeben sich enorme Preisunterschiede. Bei Besprechungstischen gibt es wie bei anderen Produkten auch Einsteigermodelle oder eben Luxusmodelle.

Sie bekommen unter anderem schon Konferenztische ab 100€, welche dann oft „No-Name“ Produkte sind. Im mittleren Preissegment können sie Tische zwischen 500 – 2000€ erwerben, wie z.B. von „Weber Büroleben GmbH“. Diese werden als Tischsysteme mit Mediaschnittstellen angeboten. Natürlich gibt es auch Luxusvarianten von Besprechungstischen, welche u.a. von Marken wie „Hali“ oder „Vitra“ angeboten werden. Bei diesen „Bentleys“ unter den Konferenztischen kann dann ganz individuell die Größen, Materialien, die Höhenverstellbarkeit, Multimedianschlüsse, etc. bestimmt werden.

Letztendlich ist die Entscheidung für einen Besprechungstisch mit entsprechender Ausstattung ganz individuell. Dennoch sollten sie nicht den Fehler machen an einem vermeintlich unwichtigen Gegenstand sparen zu wollen. Wie wir ihnen schon kurz angedeutet haben, können ganze Besprechungsergebnisse vom Umfeld abhängen. Sie sollten sich selbst und ihren Mitarbeitern den Gefallen tun einen Besprechungstisch anzuschaffen der die Meetings so angenehm wie möglich macht.

Dinge, die Sie beim Kauf beachten sollten…

An dieser Stelle möchten wir ihnen noch einige Tipps mit auf den Weg geben. Einige Aspekte sollten sie unbedingt auf ihrer Checkliste haben, wenn sie einen Besprechungstisch anschaffen wollen:

Materialien und Verarbeitung

Haben sie ein Auge auf die Verarbeitung beim Kauf!

Sollten sie einen neuen Tisch kaufen wollen, sollte dieser auch einwandfrei sein. Hat der Tisch schon Risse oder Verfärbungen, sollten sie auf einer Nachbesserung, einem Austausch oder einer Preisminderung beharren. Die Auswahl der Materialien will wohl überlegt sein! Plastik kann oft zu billig wirken und geöltes Holz kann schnell anfällig gegen Verschmutzungen sein. Fragen sie sich dafür:

  • Was muss der Tisch aushalten?
  • Wie lange muss er halten?
  • Wofür wollen sie denn Tisch nutzen?

Tischhöhe

Sie sollten den Tisch niemals zu niedrig wählen!

Andernfalls werden große Menschen ungern an ihrem Konferenztisch Platz nehmen. Gerade bei Diskussion ist es wichtig auch die Beine mal übereinanderschlagen zu können oder anzuwinkeln, ohne sich dabei die Knie anzustoßen. Ein guter Richtwert für eine angenehme Höhe sind ca. 78cm +/- 4cm. Sollten sie einen Tisch wählen mit einer verstellbaren Höhe, dann haben sie das Problem der optimalen Höhe ohnehin nicht mehr.

Form der Tischplatte

Der Nutzungszweck bestimmt die Form ihres Tisches!

Die Branche in der sie tätig sind und die Art von Besprechungen, die sie durchführen wollen sind die maßgeblichen Anhaltspunkte für diesen Checklisten-Punkt. Mehrteilige, eckige Tische sind ideal, um sowohl in Clustern als auch einen großen einteiligen Tisch anfertigen zu können! Darüber hinaus sollte auch die Größe des Raumes in ihrer Überlegungen einfließen. Oftmals kann auch dieser Aspekt über die Größe des Tisches entscheiden.

Form der Standfüße

Großer Tisch = große Füße – kleiner Tisch = kleine Füße!

Die Beine sollten – wie auch die Standfüße – praktisch gewählt werden. Man sollte sich nicht „einfach“ an ihnen stoßen. Dennoch sollten sie zum Gesamtbild des Tisches passen, sodass zu einem massiven Tisch auch große Standfüße gewählt werden. Soll der Tisch verschiebbar sein, dann sollten sie Rollen, welche einen Stopp-Mechanismus haben, verwenden. Somit können sie die Tische verschieben und an einem neuen Ort fixieren.

Erweiterbarkeit

Zu kleiner Tisch? Dann hilft die Erweiterung!

Kommt für sie nur der einteilige Tisch in Frage, dann ist es eine gute Idee über eine Erweiterung nachzudenken. Somit können sie auch bei größeren Runden den Tisch ausziehen. Dabei bleibt der große Aufwand für das Umstellen von Tischen aus.

Anschlussmöglichkeiten (Beamer, Computer, etc.)

Wählen sie so viel wie möglich und so viel wie nötig!

Je nachdem wie interaktiv ihr Unternehmen ist, ist es sinnvoll wichtige Multimediaschnittstellen in den Tisch zu integrieren. Ein Handwerksbetrieb wird dabei vielleicht nur einen Beamer-Anschluss und einen Computer-Netzanschluss benötigen. Ein Unternehmen, dass Softwarelösungen verkauft braucht dann wahrscheinlich viel eher für jeden Arbeitsplatz einen Netzanschluss sowie weitere Schnittstellen für Video oder Audio. Generell sollte für sie gelten, dass sie bei den Anschlussmöglichkeiten nur das Nötigste des Bestmöglichen für die Integration wählen. Bedenken sie dabei immer, dass mehr Anschlüsse auch mehr Kabelsalat bedeuten. Diesen gilt es wiederum durch schicke, optische Lösungen zu beheben – zumindest, wenn sie etwas Wert auf Design legen!

Um Sachverhalte bildlich zu verdeutlichen, ist das Whiteboard ein perfektes Instrument.

Um Sachverhalte bildlich zu verdeutlichen, ist das Whiteboard ein perfektes Instrument.

Zusammenfassung: Traditionelle vs. Interaktive Besprechungstische

Schlussendlich haben sowohl traditionelle als auch interaktive Tische ihr Für und Wider. Ein traditioneller Tisch ist unverfänglich, einfach transportabel und flexibel einsetzbar. Sie werden aber immer Kabelsalat haben, wenn sie Multimediageräte einbinden wollen. Preislich bekommen sie bei traditionellen Besprechungstischen oft sehr gute Ware mit guten Werkstoffen. Interaktive Tische können gerade in computerbasierten Branchen einen echten Mehrwert erzeugen. Die Konferenzteilnehmer können dann ihren Computer nutzen. Im besten Falle können die Besprechungsteilnehmer Daten übertragen und über den Beamer oder das Whiteboard präsentieren. Entscheiden SIE, welchen Tisch sie haben wollen und wieviel sie bereit sind zu zahlen. Der richtige Tisch kann und wird ihre Meetings einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen!

 

Es grüßt aus Bayreuth,

Axel Schröder

Für diesen Beitrag habe ich mir viel Zeit genommen, um Ihn für Sie zu schreiben. Ich bedanke mich für Ihre Zeit, in der Sie den Beitrag teilen!
0 comments… add one

Leave a Comment

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.